Ortsumfahrung Schwerin: Auftrag zur Baugrunderkundung vergebe

Der Auftrag für den ersten Teil der Baugrunderkundung für die nördliche Ortsumfahrung Schwerin ist vergeben: Die in Stralsund ansässige Firma „Vormann & Partner Bohrgesellschaft“ hat im Ergebnis der Ausschreibung durch die Projektgruppe Großprojekte der Landesstraßenbauverwaltung den Zuschlag erhalten. Sie wird am 18. Oktober mit den Bohrungen beginnen.

„Gerade in der Nähe des Schweriner Sees können sehr unterschiedliche Baugrundverhältnisse in kurzer Abfolge wechseln. Das haben auch schon andere Projekte gezeigt wie der Bau des Autobahnzubringers über die B 321. Diese sind natürlich bei der Planung der Trasse zu berücksichtigen, damit diese stabil und sicher gebaut werden kann“, sagte Infrastrukturminister Christian Pegel.

Die erste von zwei Bohrkampagnen dient zum Erkunden des größten Teils der geplanten 3,9 Kilometer langen Trasse der nördlichen Ortsumfahrung der Landeshauptstadt. „Mit den Bohrungen soll zum Beispiel herausgefunden werden, aus welchen Schichten der Boden aufgebaut ist und welche Eigenschaften diese haben. Die entnommenen Bodenproben werden dann durch einen Baugrundgutachter bewertet. Auf Basis der Ergebnisse dieser Untersuchungen können die richtigen Gründungssysteme für den Strecken- und Brückenbau konzipiert werden“, erläutert Christian Pegel.

Eine zweite Bohrkampagne wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, wenn die genauen Standorte für die Brückengründungen feststehen. Die jetzt vergebenen Bohrarbeiten beginnen mit Kleinbohrungen am
18. Oktober, die Tiefenbohrungen bis zu einer Tiefe von 40 Metern am 25. Oktober. Sie sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden fach- und umwelttechnisch begleitet, sodass sichergestellt wird, dass die Arbeiten auftragsgemäß und entsprechend den Auflagen des Umweltschutzes durchgeführt werden.

Hintergrund

Die nördliche Ortsumfahrung wird vom Knoten der Bundesstraßen 106 und 104 zwischen Wickendorf und Carlshöhe über den Paulsdammer Weg bis zur Seewarte verlaufen. Sie dient auch als Autobahnzubringer für die A 14. Die Ortsumfahrung ist aufgrund ihrer Bedeutung Teil des aktuellen Bundesverkehrswegeplans und wurde in den „vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Der Bund als Baulastträger der Bundesstraßen trägt die Kosten für das Vorhaben. Nach aktueller Kostenschätzung aus der Linienbestätigung im Frühjahr wird der Bau rund 60 Millionen Euro kosten.

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